Nachweis der Andersartigkeit von memon® harmonisiertem Wasser im Vergleich zu Münchener Leitungswasser mit Hilfe der Kristallation von Kupfer-Chlorid
Um zu gewährleisten, dass alle Kristallationsansätze unter den gleichen physikalischen Bedingungen ablaufen, wurde ein Kristallationsapparat entwickelt, der folgende Ansprüche erfüllt:
- Er steht erschütterungsfrei auf einem Wägetisch.
- Die Temperierung der beiden Kristallationskammern erfolgt von außen mit Hilfe eines Kryos/Thermostaten und Heizschläuchen, die an den Innenwänden der beiden Kristallationskammern befestigt sind.
- Die Fläche, auf der die Petrischalen mit der Kristallisierflüssigkeit stehen, ist an allen Stellen gleichmäßig erwärmt.
- Die Kammern sind gegenseitig durch Aluminiumfolie (blanke Seite) abgeschirmt. Es kann so zu keiner Informationsübertragung kommen.
- Luftschlitze, die nur in eine Richtung weisen, erlauben der verdunstenden Feuchtigkeit, zwangfrei (kein Durchzug) abzuziehen.
- Das durchgetrocknete Holz der einzelnen Kammern nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus der Kleinatmosphäre der Einzelkammer.
- Die Schlauchzuleitung läuft an einem Transformer vorbei, der die Aufgabe hat, Störinformationen im Heizwasser zu kompensieren.
Zum Aufbau der Kristallationsapparatur und zur Innenansicht einer Kristallationskammer.
Die Aufgabe
Die hier angewandte Methode wird im Forschungsinstitut des Goetheaneums der Anthropologischen Gesellschaft in Dornach (CH) zum Nachweis biologischen Anbaus von Gemüse und Obst eingesetzt. Die entstehenden, unter definierten Bedingungen gezüchteten Kristalle werden gelesenen und interpretiert, so dass man zu signifikanten Aussagen zur Fragestellung kommt, ob ein Landwirtschaftsprodukt biologisch angebaut oder eine Fälschung ist. Diese Methode wird etwa seit dem Jahr 2001 angewandt und ist wissenschaftlich anerkannt. Die Bestimmung von Wasserqualität mit Hilfe dieser Methode ist bisher einzigartig.
Der Test
Am 1. September 2005 wurden jeweils zehn Polystyrol-Petrischalen mit normalem Münchener Leitungswasser und zehn Stück davon mit memon® harmonisiertem Leitungswasser unter gleichen Bedingungen mit Kupferchlorid-Lösung angesetzt und in den Kristallationsapparat gebracht. Nach 48 Stunden Kristallationszeit wurden die Schalen vollkommen durchkristallisiert dem Apparat zum visuellen Vergleich entnommen.
Folgende Beobachtungen wurden gemacht:
- Das memon® harmonisierte Wasser begann etwa 12 Stunden später zu kristallisieren als das Leitungswasser (bei gleichen physikalischen Bedingungen, von 39 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % (Raumluft des Labors).
- Bei der Kristallisation aus gesättigter Lösung (24,00 g Kupfer (II) -chlorid ad 25,00 g zu testendes Wasser) zeigt sich, dass memon® harmonisiertes Wasser das Kupferchlorid zu ausgeprägten kristallinen Ausblühungen am Gefäßrand bringt.
- Petrischalen mit normalem Münchener Leitungswasser zeigen keine derartig stark ausgeprägten Kristallnadeln.
Das Ergebnis
Münchener Leitungswasser "Normal" | Münchener Leitungswasser memon® harmonisiert |
 |  |
| Ausbildung saugnapfähnlicher Kristalle am Gefäßrand, und Haufenkristalle und kurze Nadeln bis 24 mm über den Boden der Petrischale | Ausbildung längerer Kristalle, die sich über die vorhandene Grundfläche der Petrischale ausdehnen und als schöngestaltige Kristallnadeln am Gefäßrand bis 28 mm Höhe hinaufwachsen. |
Nicht harmonisiertes Münchener Leitungswasser
- Von den zehn angesetzten Lösungen kristallisierten sieben am Gefäßrand bis maximal 24 mm hoch, am Gefäßbodenbeginnend in Richtung auf den oberen Rand der Petrischale. Diese Kristallstrukturen sind meistens verklumpt. Es zeigen sich nur wenige einzelne Kristallnadeln.
- Bei der Betrachtung durch ein Mikroskop (10 x) zeigten sich bei allen Kristallgestalten weiße, kristalline Einschlüsse (wahrscheinlich handelt es sich um Kalziumcarbonat und /oderKalziumsulfat)
memon® harmonisiertes Münchener Leitungswasser
- Alle zehn angesetzten Lösungen kristallisierten bis maximal 28 mm am Gefäßboden beginnende in Richtung auf den oberen Rand der Petrischale. Es zeigen sich mitunter schlanke, senkrecht stehende Kupfer (II)-chlorid-Kristalle, deren Oberflächenbindung zum Gefäßmaterial als gering anzusehen ist.
- Die Kupfer(II)-chlorid-Kristalle, die aus einer Lösung in memon harmonisiertem Wasser entstanden sind, zeigen deutlich weniger weiße, kristalline Einschlüsse. Häufig sind die entstandenen Kristallnadeln, die am Gefäßrand bis 28 mm aufgewachsen sind, von einem weißlichen, kristallinen, mineralischen Belag überzogen (wahrscheinlich handelt es sich auch hierbei um Kalziumcarbonat und/oderKalziumsulfat)
Reproduzierbarkeit
Der hier beschriebene Gesamtversuch zur Züchtung von Kupfer (II)-chlorid-Kristallen ist jederzeit in dieser Weise reproduzierbar.
Ausblick
Es ist geplant, eine Erhebung der Standzeit eines mit einem memon Wasser-Transformers veränderten Leitungswassers anzustellen.
Ferner sollten halbkonzentrierte Kupfer(II)-chlorid-Lösungen zum Auskristallisieren gebracht, und die entstandenen Kristallformen untersucht werden, um möglicherweise weitere signifikante Merkmale der Kristallisation in den beiden zu untersuchenden Wässern zu erkennen.